Dienstag, 21. April 2015

Theaterstück

Weiß nicht mehr,
wo der Kopf mir steht.
So vieles drängt sich in mir auf,
kann weder vor noch zurück.
Dreh mich um mich selbst.
Farben fließen in einander über,
wie kann ich stoppen?

Möchte inne halten,
Atem schöpfen,
endlich wieder durchatmen.
Habe mich selbst verloren
hinter dieser Maske,
die ich trage.
Jeder sieht nur was er sehen soll.
Wer kennt schon mein wahres Ich?
Bin etwas, das ich nicht bin.

Ein Theaterstück,
dessen Skript verloren ging.
Wohin führt es mich?
Alles drängt in mir,
wirbelt durcheinander.

Möchte schreien,
möchte weinen,
doch ich lächle weiter.
Angst verletzt zu werden ist zu groß.
Lass sie nicht sehen,
hinter diese Maske von mir,
mache weiter in dem Theater der Leute um mich herum.

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